Beseitigung der Spuren von Einbruchsversuchen am Jakobsberg

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Am vergangenen Wochenende haben einige unserer Mitglieder das trockene Wetter genutzt, um nach Absprache mit der Stadt Porta Westfalica die Spuren der versuchten Einbrüche in die ehemaligen Untertageverlagerungen Dachs 1 und Stöhr 1 aus dem letzten halben Jahr zu beseitigen. Da die versuchten Abgrabungen großflächig am Berghang verteilt waren, kam dabei schweres Gerät zum Einsatz.

Die Stollen im Jakobsberg sind immer wieder Ziel von versuchten Einbrüchen, seitdem die letzten illegalen Zugänge im Frühjahr 2017 verschlossen wurden.

Bürgermeister Bernd Hedtmann weist auf die durchaus strafrechtliche Relevanz der Einbruchsversuche hin: "Illegale Befahrungen sind ein Straftatbestand. Wer in die Anlage unerlaubt einzudringen versucht oder in sie eindringt, bringt sich in Lebensgefahr, missachtet den Naturschutz, begeht Sachbeschädigung, Einbruch und muss sich nun seit 2017 auch wegen Beschädigung eines Denkmals verantworten. Allein hierfür kann eine Geldbuße bis zu 30.000 Euro drohen. Jede Beschädigung des Denkmals wird nun zur Anzeige gebracht. Ich hoffe sehr, dass die Versuche eingestellt werden, die Anlage illegal zu befahren.“

In der ehemaligen Untertageverlagerung Dachs 1 werden seit 2016 regelmäßig Führungen durch die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica durchgeführt, die Einrichtung einer dauerhaften Gedenkstätte im Jakobsberg ist geplant. 2018 läuft im Jakobsberg ein Fledermausgutachten, ab 2019 sollen dann wieder Führungen angeboten werden.

 

Weitere Informationen zu den Einbruchsversuchen erhalten Sie hier:

Schwarzbefahrung ist kein Kavaliersdelikt

 

Hier können Sie sich für eine Führung ab 2019 voranmelden:

Anmeldung zu einer Führung in der ehem. Untertageverlagerung Dachs 1