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Führung – KZ-Außenlager und Zwangsarbeit in Barkhausen und Hausberge

Von 1944 bis 1945 existierte in den Ortschaften rund um die Porta Westfalica ein System von Rüstungsverlagerungen und Zwangsarbeit. Im Zentrum standen drei Außenlagern des Konzentrationslagers Neuengamme mit etwa 3000 Häftlingen. Viele Zeugnisse dieser Zeit sind im Stadtbild Porta Westfalicas bis heute sichtbar.
In der ca. anderthalb bis zwei Stunden dauernden Führung zeigen die Guides der Gedenkstätte die unterschiedlichen Spuren der Konzentrationslager und Rüstungsverlagerungen im Bereich Barkhausen und Hausberge auf. Die Teilnehmenden erhalten an den historischen Orten fundierte Informationen über die Häftlinge drei Außenlager, die in den Stollenanlagen an der Porta Westfalica unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Arbeit gezwungen wurden und deren Lageralltag von Hunger, Krankheiten und Gewalt geprägt war.
Der Rundgang führt vom Ausstellungsgelände am Kaiserhof aus über die Weserbrücke zu den ehemaligen Arbeitsorten der Häftlinge am Jakobsberg. Er endet am Mahnmal am Grünen Markt in Hausberge. Der Vorplatz der ehem. Untertageverlagerung Dachs 1 wird besichtigt, ein Betreten der Stollenanlage selbst ist im Rahmen der Führung leider nicht möglich. Die Teilnehmenden sollten trittsicher auf Wanderwegen sein, angemessene Kleidung tragen und über gutes Schuhwerk verfügen.
Die Teilnahme an dem Rundgängen ist grundsätzlich kostenlos, Spenden für die Arbeit des Vereins werden sehr gerne entgegen genommen.
Vor und nach dem Rundgang gibt es die Möglichkeit, den Außenbereich der Ausstellung „Am Ende des Tunnels kein Licht“ zu besuchen, der Containerbereich öffnet im Nachgang der Führung um 13 Uhr.