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Zukunftsdenken! Arbeit macht Spaß … deshalb heißt sie ja auch so!

Am 23. Juli ist der Psychologe und Arbeitssoziologe Dr. Martin Vogel im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zukunftsdenken!“ an der Ausstellung der Gedenkstätte zu Gast. „Arbeit macht Spaß – … deshalb heißt sie ja auch so!“, so lautet sein Thema, das aktueller wahrscheinlich nicht sein könnte. Es wundert wenig, dass eine positive Zukunftsvision der Arbeit, eine Arbeitsutopie vor allem eins meint: „Weniger Arbeiten“ Doch dies muss nicht so sein – zumindest, wenn man sich eine Arbeit sucht, die man wirklich, wirklich liebt. Nur: Ist es dann noch Arbeit? – Und: Wie verhält es sich mit einem „Recht auf Faulheit“. Fragen wie diesen geht der Vortrag nach – aber, keine Sorge: ganz entspannt …
Im Juli und August 2026 lädt die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica zur Sommerveranstaltungsreihe „Zukunftsdenken!“ ein . In der Ausstellung „Am Ende des Tunnels kein Licht“ auf dem Dr.-Jørgen-Kieler-Platz in Porta Westfalica – Barkhausen präsentieren vier Referentinnen und Referenten an vier Sommerabenden ihre Visionen und Konzepte für ein zukünftiges Miteinander. Der Beginn auf dem Dr.-Jørgen-Kieler-Platz ist jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, Spenden zugunsten der Gedenkstättenarbeit sind aber jederzeit willkommen.
Im Rahmen der Veranstaltung mit Angehörigen von Opfern und Überlebenden der KZ-Außenlager an der Porta Westfalica, die im vergangenen Jahr stattgefunden hat, regten die Teilnehmenden an, Räume für positive Zukunftsvisionen und Utopien zu öffnen ohne sie sofort mit Bedenken zur Machbarkeit wieder zu schließen. Die Veranstaltungsreihe nimmt diesen Impuls auf und bietet an vier Abenden die Möglichkeit, über realistische und unrealistische Ideen für ein zukünftiges Miteinander in den Austausch zu kommen.