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Verschoben vom 31.07.: Zukunftsdenken! Think BIG – Architektur und Gedenkstätten in der Provinz größer denken

6. August 2026 / 19:00 - 21:00

ACHTUNG: VERSCHOBEN AUF DEN 06.August 2026 – Beginn ist um 19 Uhr.
Hélène Bangert ist nicht nur Architektin, sie hat auch die Ausstellung „Am Ende des Tunnels kein Licht“ in Barkhausen für die Gedenkstätte mit kuratiert. Ihr Vortrag am 30. Juli ist also ein absolutes Heimspiel und trägt den Titel „Think BIG! Architektur und Gedenkstätten in der Provinz größer denken.“ Im Rahmen ihrer Masterthesis im Studiengang Architektur hat Hélène ein Konzept für ein landschaftlich und architektonisch markantes Gebäude an der Porta Westfalica entworfen. Der Entwurf sollte einen engen Bezug zu seiner Umgebung und Verortung aufnehmen und so war schnell klar, dass ein solch geschichtsträchtiger Ort unter dem Kaiser Wilhelm Denkmal eine gute Basis dafür bietet historische Themen aufzugreifen und Tourismus, Forschung und Gedenken zusammenzubringen. Ihr daraus entstandenes Konzept öffnet als Denkmodell spannende Möglichkeiten und Visionen für kleine Gedenkorte im ländlichen Raum.

Im Juli und August 2026 lädt die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica zur Sommerveranstaltungsreihe „Zukunftsdenken!“ ein . In der Ausstellung „Am Ende des Tunnels kein Licht“ auf dem Dr.-Jørgen-Kieler-Platz in Porta Westfalica – Barkhausen präsentieren vier Referentinnen und Referenten an vier Sommerabenden ihre Visionen und Konzepte für ein zukünftiges Miteinander. Der Beginn auf dem Dr.-Jørgen-Kieler-Platz ist jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, Spenden zugunsten der Gedenkstättenarbeit sind aber jederzeit willkommen.

Im Rahmen der Veranstaltung mit Angehörigen von Opfern und Überlebenden der KZ-Außenlager an der Porta Westfalica, die im vergangenen Jahr stattgefunden hat, regten die Teilnehmenden an, Räume für positive Zukunftsvisionen und Utopien zu öffnen ohne sie sofort mit Bedenken zur Machbarkeit wieder zu schließen. Die Veranstaltungsreihe nimmt diesen Impuls auf und bietet an vier Abenden die Möglichkeit, über realistische und unrealistische Ideen für ein zukünftiges Miteinander in den Austausch zu kommen.

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