Jahresabschlussveranstaltung 2025

Am Samstag, dem 20. Dezember 2025, öffnete die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica ein letztes Mal im Jahr 2025 die Türen ihrer Containerausstellung „Am Ende des Tunnels kein Licht“ in Barkhausen. Aus diesem Anlass hatte der Trägerverein von 13 bis 16 Uhr Mitglieder, ihre Familien sowie die interessierte Öffentlichkeit zu einer Jahresabschlussveranstaltung auf das Ausstellungsgelände am Dr. Jørgen Kieler-Platz eingeladen.

Die Veranstaltung bot Raum für Rückblicke auf das vergangene Jahr und zugleich Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Entwicklungen und künftige Vorhaben der Gedenkstättenarbeit. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeit, mit Engagierten des Vereins ins Gespräch zu kommen, Fragen zu laufenden Projekten zu stellen und sich über geplante Schwerpunkte für das kommende Jahr zu informieren. Auch über verschiedene Formen eines möglichen Engagements – sei es projektbezogen, organisatorisch oder inhaltlich – wurde intensiv diskutiert. Auf Wunsch wurden zudem Kurzführungen durch die Ausstellung angeboten, die auf reges Interesse stießen.

Bereits am Vormittag hatte der letzte thematische Rundgang des Jahres stattgefunden. Um 11 Uhr startete die Führung direkt am Ausstellungscontainer und führte zu zentralen Orten der KZ-Außenlager und der Zwangsarbeit in Barkhausen und Hausberge. Der Rundgang verlief vom ehemaligen Lagergelände am Kaiserhof über die Weserbrücke bis zum Vorplatz der Untertageverlagerung Dachs I. Die Stollenanlage selbst konnte aus Gründen des Artenschutzes nicht betreten werden. Besichtigungstermine können aus Rücksichtnahme auf die Fledermauspopulation erst wieder ab Ende April 2026 angeboten werden.

Nach dem Besuch des Mahnmals in Hausberge kehrte die Gruppe gegen 13 Uhr nach Barkhausen zurück, sodass viele Teilnehmende im Anschluss unmittelbar an der Jahresabschlussveranstaltung teilnehmen konnten.

Nach der Winterpause werden die Ausstellungscontainer nach einer kurzen technischen Überprüfung Anfang 2026 wieder öffnen. Das Ausstellungsgelände bleibt weiterhin rund um die Uhr und an allen Tagen der Woche frei zugänglich.