Start der Kinoreihe der KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte am 12. Februar 2020 mit „Kästner und der kleine Dienstag“

Die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica startet am Mittwoch, dem 12. Februar 2020, mit einer Kinoreihe. Die Filme spielen in unterschiedlichen Zeiten und behandeln unterschiedliche Themen, haben aber alle einen Bezug zum Nationalsozialismus, zu Rechtsextremismus und Ideologisierung.

Initiiert wurde die Filmreihe von Hermine Ducks-Schiller, Sigune Schmoller und Babette Lissner, die sich seit einiger Zeit in der „Arbeitsgruppe Veranstaltungen“ des Vereins mit dem Format eines Themenkinos befasst haben. Die Filmreihe wurde im Zusammenhang mit dem Kooperationsprojekt Erinnern-Gedenken-Handeln – 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs im Kreis Minden-Lübbecke organisiert. Informationen über alle Veranstaltungen dieses Projektes sind unter www.erinnern-gedenken-handeln.de zu finden.

Gestartet wird am 12. Februar mit dem Film „Kästner und der kleine Dienstag“, der 2016 unter der Regie von Wolfgang Murnberger mit Florian David Fitz, Nico Kleemann und Jascha Baum in den Hauptrollen entstanden ist. „Kästner und der kleine Dienstag“ basiert auf einer wahren Geschichte. Als 1931 „Emil und die Detektive“ verfilmt wird und seinen Schöpfer zu einem berühmten Mann macht, entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem kinderlosen Schriftsteller und dem vaterlosen Hans, dem neunjährigen Kinderdarsteller des „kleinen Dienstag“ aus der verfilmten Geschichte Kästners. Diese Freundschaft wird im dritten Reich auf eine harte Probe gestellt, als Kästners Bücher verboten werden und aus dem kleinen Hans ein „Primaner in Uniform“ wird. Davon erzählt dieser Film.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, Bürgerhaus Porta Westfalica, Am Park 1, Porta Westfalica-Hausberge. Der Eintritt ist frei.